Die Not der Kirche

Die Umbruchsituation der Pastoral umfasst die Gestalt der Kirche im ganzen wie auch der Pfarrgemeinden. Diese Umbrüche treffen aber nicht allein die Kirche. Sie sind insgesamt Spiegel umfangreicher gesellschaftlicher Veränderungen. So erfährt z. B. das Leitungsamt auf allen Ebenen Verunsicherungen. Ebenso erleiden viele bisher als selbstverständlich geltende kirchliche Vollzüge (z. B. Sakramentenpraxis) Einbrüche.

Als das signifikanteste Zeichen dieses Notstands wird zwar zumeist der Priestermangel angesehen – er ist als solches auch ernst zu nehmen -, aber es gibt dennoch einen vielleicht sogar noch größeren Mangel an Menschen, die ihre Berufung durch Taufe und Firmung erkennen und einsetzen. Das heißt, dass sich die Pfarrgemeinden nur schwer lösen vom Betreuungs- und Versorgungsmodell hin zur Gemeinde der gemeinsamen Verantwortung (vgl. Richtlinien für pastorale Dienste, Amtsblatt der Österreichischen Bischofskonferenz, Nr. 9/1993/II/1).

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